autorenalltag
Hey Leuts,
dachte mir mal euch kurz zu schreiben, wie ich so am Tag… halt schreibe. Es gibt die wenigen Leute die sich einmal an einen leeren Block setzen und nach 2 Tagen dauerschreiben das perfekte Skript in den Händen halten. Solche Leute kann man aber mit einer Hand abzählen. Bei den meisten anderen und da zähle ich mich auch dazu bestand schon immer eine Affinität zum schreiben und zum Geschickten erzählen. Ich weiß noch ganz genau, wie ich bereits im meinen frühen Schuljahren seitenlange Geschichten geschrieben habe. Die hatten damals zwar nur für mich Sinn ergeben und einem Außenstehenden sind beim Lesen die Haare ausgefallen, aber das tut ja nichts zu Sache.
Mit der Zeit entscheidet dann sich welche Art des Geschichtenerzählens die Richtige für einen ist. Ich bin dann irgendwann beim Drehbuch hängengeblieben. Hatte damals alles mit etwa 13-14? Jahren angefangen, als ich mit nem Freund spontan angefangen hab ein Drehbuch zu schreiben. Wir sind an dem Tag vielleicht 20 Seiten weit gekommen und habs dann auch wieder gelassen. Etwa 2 Monate später hab ich diese 20 Seiten dann wieder gefunden und innerhalb 3 Tage weitere 65 Seiten drangehangen. Es hatte weder die formale Form eines Drehbuchs noch hatte es eine besondere Tiefe, was es aber hatte, war der Aufbau in 3 Akte, wie es ja Standard im Film ist. Die Story hatte paar Logiklücken und das Ende war so scheiße, dass ich mich selbst nicht mehr dran erinnere. Aber bis heute kann ich das Skript in die Hand nehmen und lache mich beim durchlesen schlapp
Genug über die Vergangenheit… Will man dann aber auch wirklich etwas Brauchbares schaffen ist es immer ratsam, wie bei allen Dingen wo man besser werden will, zu üben. Jeden Tag, bei mir ist es immer das erste nach dem Frühstück, 30 Minuten zu schreiben. Anfangs einfach nur schreiben. Eine kurze Geschichte ausdenken, die grad einem durch den Kopf schwirrt und sie auf Papier bringen. Nur um das Geschichtenerzählen zu üben. Nach einiger Zeit, wenn man auch mehr über die wichtigsten Ankerpunkte bei einem Drehbuch gelernt hat versucht man die Drehbuchstruktur in die täglichen Schreibübungen zu packen. Man achtet auf die 3 Akt Form, die Charaktere und die verschiedenen Plotpoint. In einem eigenen Post werd ich auf die Drehbuchstruktur eingehen.
Bei mir war es dann ein Zufall, dass eine meiner morgendlichen Geschichten mir so gut gefallen hat, dass ich mit dachte daraus was größeres machen zu können. Und seitdem bin ich an meiner Geschichte. Und auch hier gibts noch später eine genauere Beschreibung von dem wie man sich an eine Geschichte wagt.
Stay Tuned!
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